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Großstädte in Deutschland - Magdeburg

Magdeburg ist eine Stadt in Mitteldeutschland. Sie ist die Landeshauptstadt und nach Halle (Saale) zweitgrößte Stadt sowie eines von 3 Oberzentren des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Magdeburg ist sowohl katholischer als auch evangelischer Bischofssitz und Sitz der Otto-von-Guericke-Universität.

Nächst gelegene größere Städte sind Wolfsburg ca. 64 km nordwestlich, Braunschweig ca. 75 km westlich, Halle (Saale) ca. 80 km südlich und Potsdam ca. 115 km östlich. Berlin liegt ca. 128 km östlich. Die Einwohnerzahl der Stadt Magdeburg überschritt um das Jahr 1878 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Geographie

Magdeburg liegt am Ostrand der Landschaft "Magdeburger Börde", an der mittleren Elbe, vornehmlich an ihrem westlichen Hochufer an einer Felsenstufe, die durch den Domfelsen gebildet wird. Teilweise liegt das Stadtgebiet auch auf einer langgestreckten Insel zwischen "Strom Elbe" und "Alter Elbe" und am flachen rechten Ufer des Flusses.

Wappen

Beschreibung: In Silber eine zweitürmige gezinnte rote Burg mit geöffnetem goldenen Tor, zwischen den Türmen wachsend eine grüngekleidete Jungfrau (Magd), in der erhobenen Rechten einen grünen Kranz haltend. Die Stadtfarben sind grün-rot.
Bedeutung: Das Wappen ist "redend", d.h. die Wappensymbole Magd und Burg spiegeln den Namen der Stadt wider. Beide Symbole sind schon in alten Siegeln der Stadt aus dem 13. Jahrhundert nachweisbar, wobei der Kranz als Zeichen der Reinheit erst später hinzu kam.

Geschichte

9 v. Chr. sagenhafte Gründung Magdeburgs durch Drusus

Magdeburg wurde 805 erstmals im Diedenhofer Kapitular Karls des Großen als Magadoburg erwähnt und war Kaiserpfalz unter Kaiser Otto I.

919 befestigte Heinrich I. der Vogler Magdeburg gegen die Magyaren und Slawen.

929 arrangierte Heinrich I. die Hochzeit seines Sohnes Otto I. des Großen mit Edith (Editha, Eadgyth), der Tochter Edward des Älteren von England. Bei Otto und Ediths Hochzeit erhielt sie Magdeburg als Morgengabe.

937 wurde eine Reichsversammlung unter Beteiligung von zwei Erzbischöfen, acht Bischöfen und höchsten säkularen Würdenträgern abgehalten. Zur selben Zeit wurde das Mauritiuskloster zu Ehren des St. Mauritius gestiftet.

946 starb Königin Edith und wurde in der Klosterkirche, dem späteren Magdeburger Dom, beigesetzt. Otto heiratete danach Adelheid von Italien welche die Architektur Magdeburgs stark beeinflusste.

962 wurden Otto der Große und seine zweite Frau Adelheid mit der Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.

Auf der Synode von Ravenna wurde 968 Magdeburg zum Erzbistum erhoben. Adalbert von Magdeburg wurde als St. Adalbert, Apostel der Slawen, bestätigt. Zum Erzbistum gehörten die Bistümer Brandenburg, Havelberg, Meißen (bis 1399), Merseburg, Posen (bis ca. 1000), Zeitz-Naumburg, und Lebus (erst ab 1420).

972 heiratete Otto II. (Sohn von Otto I., geboren 955, König seit 961 und Kaiser seit 967) die griechische Prinzessin Theophanu.

973 starb Kaiser Otto der Große. Er wurde neben seiner ersten Frau Editha beigesetzt.

983 starb Otto II. im Alter von 28 Jahren. Er wurde in der Peterskirche in Rom beigesetzt. Der 3 Jahre alte Otto III. wurde gekrönt und seine Mutter Theophanu regierte für ihn bis zu ihrem Tode. Danach übernahm die Großmutter Adelheid von Italien die kaiserliche Regierung bis zur Volljährigkeit Ottos III. im Alter von 15 Jahren.

995 schloss Otto III. Schlesien mit einem Patent an Meißen an und unterstellte es dem Erzbistum Magdeburg. Kurz danach gründete Otto III. das Bistum Breslau und die Stadt Breslau in Schlesien.

996 kann Otto III., nunmehr volljährig, als Kaiser selbst regieren.

1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt, ein Patent gab der Stadt das Recht, Handelsausstellungen und Konventionen abzuhalten. Viele Besucher aus vielen Ländern trieben in Magdeburg Handel.

Im 12. Jahrhundert löste sich die Stadt vom Stadtherrn (Erzbistum Magdeburg), doch konnte sie nie die völlige Freiheit erlangen. 1503 verlegte der Erzbischof seine Residenz nach Halle und die Einführung der Reformation 1524 vertiefte die Gegensätze zwischen Stadt und Erzbistum weiter.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg durch kaiserliche Truppen unter dem Feldherrn der katholischen Liga Tilly am 10. Mai 1631 erobert und ging in Flammen auf ("Magdeburger Hochzeit"). 1635 wurde die Stadt dem sächsischen Prinzen August überlassen und am Ende des Krieges wurde die Stadt Brandenburg-Preußen zugeteilt. Doch konnte Preußen erst 1680 nach dem Tod des sächsischen Administrators endgültig Besitz von Stadt und Erzstift ergreifen. In jener Zeit (1646 bis 1681) war Otto von Guericke Bürgermeister von Magdeburg. Er ist gleichzeitig Physiker, Erfinder der Kolbenluftpumpe und führte die berühmten Vakuumversuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.

In preußischer Zeit wurde das Erzstift als Herzogtum Magdeburg bezeichnet. 1807 kam die Stadt vorübergehend zum Königreich Westfalen und wurde Sitz des Elbdepartements.

Nach dem für Napoleon verlorengegangenen Krieg kam Magdeburg 1814 wieder an Preußen und wurde 1816 Hauptstadt der Provinz Sachsen sowie Sitz des Regierungsbezirks Magdeburg und des Landkreises Magdeburg. 1828 entstand der Stadtkreis Magdeburg und 1887 wurde der Landkreis Magdeburg aufgelöst. Das Magdeburger Umland gehörte danach zu den Kreisen Jerichow I (später Burg), Calbe, Wanzleben und Wolmirstedt, die bei der jüngste Kreisreform 1993 aufgelöst bzw. mit benachbarten Landkreisen zu größeren Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen wurden.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Industrieproduktion durch Beschäftigung von Zwangsarbeitern aufrecht erhalten (siehe auch:). Ab 1943 wurde Magdeburg durch alliierte Bomberverbände angegriffen. Erste Ziele waren die Industriebetriebe, die zur Rüstungsproduktion gehörten. Die Altstadt wurde durch den Luftangriff am 16. Januar 1945 zu großen Teilen zerstört. Auch die Gründerzeit-Viertel, wie in Dresden und Berlin, erlitten ungeheuere Schäden. Die "Nordfront" wurde fast völlig zerstört. Nach dem Krieg wurden die betroffene Innenstadt und Viertel enttrümmert, nur einige wertvolle beschädigte oder weniger betroffene Bauten gerettet und restauriert(Magdeburger Dom, Kloster Unser Lieben Frauen) - mangels Geld -. Auf "Ruinen" sollte eine neue Stadt entstehen.

In der DDR wurde Magdeburg Standort des Schwermaschinenbaus und 1952 Bezirksstadt des Bezirks Magdeburg, der 1990 wieder aufgelöst wurde.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bildeten die Bezirke Halle und Magdeburg den Kern des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Dabei wurde Magdeburg die neue Landeshauptstadt. 1992/94 wurde Magdeburg wieder Sitz eines römisch-katholischen Bischofs, dessen Bistum nunmehr dem Erzbistum Paderborn untersteht.

Am 3. Juni 2003 wurden von Archäologen Reste des ersten Magdeburger Domes freigelegt.

Religionen

Die Stadt Magdeburg gehörte anfangs zum Bistum Halberstadt. 936 wurde das St.-Moritz-Kloster in Magdeburg gegründet, das 962 in ein Domstift umgewandet wurde. Damit wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet. Eine zweite Urkunde zur Gründung des Bistums datiert 968. Zum Erzbistum Magdeburg gehörten zunächst die Suffragane Merseburg, Zeitz-Naumburg, Meißen, Brandenburg und Havelberg, wobei Meißen im 15. Jahrhundert ausschied. 1521 wurde in Magdeburg die erste protestantische Predigt gehalten. Der Rat führte alsbald in der gesamten Stadt die Reformation ein. 1563 trat auch der Erzbischof zur lutherischen Lehre über und 1567 wurde auch im Dom die erste protestantische Predigt gehalten. Die wenigen in der Stadt noch verbliebenen Katholiken wurden vom Agnetenkloster in Neustadt versorgt. 1628 wurde das Kloster zu Unserer Lieben Frau in Magdeburg rekatholisiert. 1685 ließen sich reformierte Hugenotten in der Stadt nieder, 1689 reformierte Pfälzer, so dass alsbald auch 2 reformierte Gemeinden entstanden, die auch eigene politische Gemeinden bildeten. Nach dem Übergang an Preußen und der Vereinigung von lutherischen und reformierten Gemeinden innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche 1817 (Unierte Kirche) gehörten die protestantischen Gemeinden Magdeburgs zur "Evangelischen Kirche in Preußen" bzw. deren Provinzialkirche Sachsen, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen) mit einem Bischof an der Spitze. Dessen Bischofskirche ist der Magdeburger Dom. Die protestantischen Kirchengemeinden Magdeburgs gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Magdeburg innerhalb der Propstei Magdeburg-Halberstadt, deren Sitz sich ebenfalls in Magdeburg befindet.

Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken. Sie gehörten ab 1821 zum Bistum bzw. ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt erhoben. Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Magdeburgs gehören somit heute zum Dekanat Magdeburg innerhalb des gleichnamigen Bistums.

Neben den beiden "großen Kirchen" gibt es in Magdeburg heute auch mehrere Freikirchen und sonstige religiöse Gruppierungen. Die meisten Einwohner sind jedoch konfessionslos.

Politik

An der Spitze der Stadt stand in Zeiten des Erzbistums Magdeburg ein vom Erzbischof eingesetzter Schultheiß. Daneben bestand das "Burding", das Organ der Bürgergemeinde ohne besondere Befugnisse. Ab 1244 bestand ein Rat, der ab 1294 auch das Schultheißenamt erwerben konnte. In der Folgezeit konnte der Rat immer mehr Befugnisse an sich ziehen und die Stadt sich damit immer mehr vom Erzbistum lösen, ohne jemals vollständig frei zu werden. Das Bürgermeisteramt gab es erstmals 1302. Im 15. Jahrhundert gab es einen regierenden Rat, einen alten Rat und einen oberalten Rat. Nach der Belagerung der Stadt durch Tilly im Jahre 1629 wurde die Verfassung geändert. Neben dem Rat gab es 2 Bürgermeister, später 4 und ab 1683 in brandenburg-preußischer Zeit hatte der Rat 3 Bürgermeister, über denen ein Stadtpräsident stand. Dieses Amt wurde 1743 wieder eingezogen. Ab 1815 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach stand an der Spitze der Verwaltung ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister als Vertreter. Daneben gab es die Stadtverordneten als gewähltes Gremium (später Stadtverordnetenversammlung). 1831 wurde die Verwaltung neu organisiert.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtverordnetenversammlung, später Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt.

Wirtschaft

Verkehr

Magdeburg besitzt einen Binnenhafen an Elbe und Mittellandkanal. Gemeinsam mit dem Schiffshebewerk, der Trogbrücke und den beiden Doppelsparschleusen bilden sie das größte Wasserstraßenkreuz Europas. Durch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A2 Hannover-Berlin, die im Nordwesten (Autobahnkreuz Magdeburg) von der A14 gekreuzt wird, welche nur wenige Kilometer nördlich beginnt und Richtung Südosten nach Halle-Leipzig führt. Die Stadt liegt auch an den Eisenbahnhauptstrecken Hannover-Magdeburg-Berlin, Wittenberge-Halle (Saale) und an verschiedenen Nebenstrecken; zum Eisenbahnknotenpunkt gehört der Rangierbahnhof Magdeburg-Rothensee. In und um Magdeburg wird eine S-Bahn betrieben, das zusammen mit einem Straßenbahn- und Busliniennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den ÖPNV versorgt. Alle Linien im Stadtgebiet sind zu einheitlichen Preisen benutzbar. Südlich der Stadt befindet sich ein Regionalflughafen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtzentrum zwischen Rathaus, Dom, Ulrichsplatz und Elbe (Schleinufer).

Theater

  • Theater der Landeshauptstadt Magdeburg (Schauspiel, Oper, Ballett, Musical)
  • Freie Kammerspiele
  • Städtisches Puppentheater
  • "Die Kugelblitze"

Museen

  • Kulturhistorisches Museum und Museum für Naturkunde
  • Technikermuseum
  • Schulmuseum
  • Museumsschiff Württemberg mit Museum zur Geschichte der Elbschifffahrt

Bauwerke

  • Magdeburger Dom, das Wahrzeichen der Stadt, Bischofskirche der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen
  • Sonstige Kirchen:
    • Johanniskirche mit Lutherdenkmal (in den 90er Jahren renoviert)
    • Kloster Unser Lieben Frauen
    • Petrikirche
    • Magdalenenkapelle
    • St. Sebstiankirche, seit 1994 römisch-katholische Bischofskirche des Bistums Magdeburg
    • Wallonerkirche (St. Augustini)
  • Rathaus mit Ratskeller sowie "Magdeburger Reiter"
  • Hasselbachplatz, die Kneipenecke der Stadt
  • Jahrtausendturm, das höchste Holzgebäude der Welt (Wissenschaftsausstellung) im Elbauenpark ehemaligen Bundesgartenschau-Gelände.

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Wasserstraßenkreuz Magdeburg mit dem Schiffshebewerk Rothensee
  • Pretziener Wehr
  • Zoologischer Garten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • März/April: Orgelfesttage im Kloster
  • März/April: Magdeburger Frühjahrsmesse
  • Mai Magdeburger Literaturwochen
  • Pfingstwochenende Stadtfest (größtes Volksfest der Stadt)
  • Juli/August: Kreuzgangserenaden im Dom
  • Oktober: Kulturfesttage
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Der Schlackaffe ist das wohl bekannteste Magdeburger Original. Anfang des letzten Jahrhunderts strich er durch die Magdeburger elbnahe Innenstadt und handelte mit Elbfischen. Typisch war sein speckiger Mantel mit den großen Taschen, in denen er die Fische transportierte. Dementsprechend roch er auch.

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden nach ihrem Geburtstag aufgelisteten Personen sind in Magdeburg geboren. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Magdeburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

  • 1602, 20. November, Otto von Guericke, † 11. November 1686 in Hamburg; Erfinder und Politiker, Bürgermeister von Magdeburg
  • 1681, 14. März, Georg Philipp Telemann, † 25. Juni 1767 in Hamburg, Komponist ("Tafelmusiken", Konzerte, Kantaten, u.a. auch Bearbeiter von "Befiehl du deine Wege")
  • 1730, 15. November, Friedrich Wilhelm von Steuben, † 28. November 1794 auf seiner Farm in Oneida County/USA, amerikanischer General
  • 1796. 24. April, Carl Leberecht Immermann, † 25. August 1840 in Düsseldorf; Schriftsteller
  • 1808, 5. Oktober, Wilhelm Weitling, † 22. Januar 1871 in New York; Frühsozialistischer Schriftsteller und Propagandist
  • 1829, 24. Februar Friedrich Spielhagen, † 25. Februar 1911 in Berlin; sehr erfolgreicher Romanautor
  • 1866, 16. November, Dr. Georg Gradnauer, † 18. September 1946 in Berlin-Schlachtensee, Ministerpräsident von Sachsen 1919-20
  • 1878, 25. November, Georg Kaiser, † 4. Juni 1945 in Ascona; Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Essayist
  • 1883, 25. Dezember, Walter Friedrich, † 16. Oktober 1960 in Berlin; Physiker
  • 1890, 7. Januar, Henny Porten, † 15. Oktober 1960 in Berlin; Schauspielerin und Filmproduzentin
  • 1893, 24. Juni, Hans Sachtleben, † 3. April 1960 in Berlin; Zoologe
  • 1898, 18. August, Werner Bruschke, Ministerpräsident von Anhalt 1949-52
  • 1900, 10. April, Ernst Fischer, Komponist ("Am Zuckerhut, am Zuckerhut")
  • 1901, 27. März, Erich Ollenhauer, † 14. Dezember 1963 in Bonn, Vorsitzender der SPD und der SPD-Fraktion im Bundestag 1952-1963
  • 1925, 22. Mai, Horst Reipsch, Komponist ("Gitarren klingen leise durch die Nacht")
  • 1929, 17. März, Leopold Nowak, Bischof von Magdeburg (1990-2004)
  • 1946, 19. Januar, Reinhard Lakomy, Komponist, Sänger und Pianist
  • 1956, 1. November, Gaby Albrecht, Sängerin ("Eine handvoll Heimatland", "Bleib so lieb, wie du bist", "Bis wir uns wiedersehn")

Nicht in Magdeburg geboren aber in irgendeiner Weise mit der Stadt verbunden sind:

  • Kaiser Otto I., der Große
  • Königin Editha
  • Eike von Repgow (Sachsenspiegel)
  • Adalbert von Magdeburg
  • Kaiser Heinrich II.
  • Mauritius
  • Norbert von Xanten
  • Mechthild von Magdeburg
  • Till Eulenspiegel
  • Caspar Cruciger
  • Nikolaus von Amsdorff
  • Michael Praetorius
  • Doktor Eisenbarth
  • Johann Esaias Silberschlag
  • Carl Gustav Friedrich Hasselbach
  • Werner von Siemens
  • Werner Hagedorn
  • Wilhelm Raabe
  • Erich Weinert
  • Hermann Beims
  • Hermann Gruson
  • Hans Grade
  • Franz Seldte
  • Werner Eberlein
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